Tattoo`s, PiercingTipps und Hinweise zur Pflege

Tattoo´s

Nachbehandlung

 

Allgemeines:

 

Der Tätowierungsprozeß reizt die Haut. Daher sind eine leichte Schwellung und Rötung der Haut, je nach Empfindlichkeit während des Tätowierens und noch ca. 1 Stunde danach völlig normal. Die entstandene Wunde ist vergleichbar mit einem Sonnenbrand oder einer leichten Schürfwunde. Die Hautoberfläche fühlt sich leicht gespannt an und ist damit in den ersten Tagen druckempfindlich. Während der nächsten Tage ist die Pflege der Haut besonders wichtig, um eine Entzündung und Qualitätsverlust zu vermeiden.

 

 

Pflege:

 

Nach Fertigstellung des Tattoo`s tragen wir Tattoo-Creme auf und verbinden das Tattoo. Dieser Verband sollte ca. 2 Stunden auf der Wunde bleiben. Nach dem Abnehmen des Verbandes die aufgetragene Creme mit lauwarmem Wasser abwaschen, so dass sich kein Bluts- oder Wundwasserperlen mehr auf der Haut befinden. Dann wischt man (auf keinem Fall tupfen) die Tätowierung mit einem fusselfreien, feuchten Tuch (Küchenrolle) ab. Die Creme wird sehr dünn (mit sauberen Fingern) aufgetragen (nicht einmassieren), so dass ein leicht fettiger bzw. öliger Film entsteht. In den nächsten 6 Stunden, oder auch etwas länger, achtet bitte auf noch austretendes Wundwasser. Sollten sich Perlen auf der Tätowierung bilden, diese immer wieder vorsichtig abwischen (stündlich). Wenn dann der fettige Film verschwunden ist bzw. die Haut spannt, einfach etwas neue Creme auftragen. Die Tätowierung heilt an der Luft am besten. Ein erneuter Verband wäre nur bei Staub, Dreck, Fett oder Mehl notwendig. Dies gilt besonders bei Tätowierungen am Unterarm oder am Knöchel (der übrigens nach dem Tätowierungsprozeß unbedingt ca. einen halben Tag hoch gelegt werden sollte).

 

 

Sehr wichtig:

 

Es darf sich keine harte Kruste bzw. Schorf bilden. Wenn das Tattoo spannt, erneut hauchdünn Creme auftragen. Nach 4 Tagen, regelmäßige Nachbehandlung vorausgesetzt, beginnt das Tattoo an der Oberfläche „krisselig“ auszusehen. Das ist völlig normal, da die Hautpartien beginnen sich aufzulösen (wie nach einem Sonnenbrand). Darunter kommt eine stark glänzende Haut zum Vorschein. Die Tätowierung solange weiterbehandeln, bis sie vollständig abgeheilt ist. Solltet Ihr die Creme absetzen, wird sich auch hauchdünner „milchiger“ Belag bilden. Die Haut beginnt dann meist zu jucken. Auf keinen Fall kratzen, sondern kühlen, klopfen oder einfach nach Bedarf Creme auftragen.

 

Während der Abheilungsphase nicht in die Sonne, kein Solarium, keine Sauna, kein Schwimmbad. Nicht baden, sondern eventuell nur kurz lauwarm duschen. Keine zu enge, schwere Kleidung tragen, erst recht keine grobe Wolle oder ähnliches.

 


Piercing

Aftercare

 

Während der Heilphase ist folgendes zu beachten:

 

Orale Piercings:

 

Am ersten Tag sollte man essen vermeiden! Für die Dauer der Heilphase sollte auf Zucker und Milchprodukte verzichtet werden (Milchsäurebakterien). Küssen und jeglicher oraler Kontakt stellt ein erhöhtes Infektionsrisiko dar. Rauchen verlängert die Heilphase, ist jedoch unbedenklich (nach erhöhtem Konsum mit Wasser den Mundraum ausspülen).

 

 

Zunge:

 

Jeweils nach dem Essen, jedoch mindestens 2x täglich, den Mundraum mit antibakterieller Mundspülung ausspülen. Das Präparat jedoch 1:5 mit Wasser verdünnen. Um die Schwellung zu lindern, sollte man das Piercing kühlen. Dazu einen Becher mit Eiswasser zum Ausspülen nehmen.

Keine Eiswürfel lutschen (Wundbrand).

 

 

Lippe:

 

Den Mundraum mind. 2x täglich mit antibakterieller Mundspülung ausspülen. Das Präparat jedoch 1:5 mit Wasser verdünnen. Die äußere Wunde mit der Lösung desinfizieren. Anschließend von Außen Wundgel anwenden. Um eine eventuelle Schwellung zu lindern, kühlen mit einem Kühlpack (in ein Tuch wickeln) und von Außen an die Wunde legen.

 

 

Gesichtspiercing: Augen, Nase Ohr, Septum....

 

Ein frisches Piercing ist eine Wunde und auch dementsprechend zu behandeln! In den ersten Wochen ist es ratsam das Piercing mit einem Pflaster (Wundbrand) zu bedecken, um es vor äußeren Einflüssen zu schützen. Zur Pflege (1x täglich): Entstehender Wundschorf am Schmuck lässt sich am besten mit Wasser und Wattestäbchen entfernen. Anschließend mit der Lösung desinfizieren. Das Wundgel dünn auftragen.

 

 

Körperpiercing: Brustwarze, Bauchnabel ....

 

Ein frisches Piercing ist eine Wunde und auch dementsprechend zu behandeln! In den ersten Wochen ist es ratsam das Piercing mit einem Pflaster (Wundbrand) zu bedecken, um es vor Äußeren Einflüssen zu schützen. Zur Pflege (1x täglich): Entstehender Wundschorf am Schmuck lässt sich am besten mit Wasser und einem Wattestäbchen entfernen. Anschließend mit der Lösung desinfizieren. Das Wundgel dünn auftragen und ca. 7 Tage lang einen neuen Verband anlegen. Die ersten Tage das Piercing schonen und die Kleidung vermeiden, die das Piercing abdrückt oder auf der Wunde scheuert.

 

 

Allgemeine Regeln:

 

Grundsätzlich ist auf äußerste Reinlichkeit zu achten. Niemals mit ungewaschenen Fingern das Piercing berühren! Statt baden nur duschen, wobei milde Babyseife oder antibakterielle Waschlotion verwendet werden sollte. Zum Auftragen der Präparate eignen sich Wattestäbchen am besten. Die Präparate sind so konzipiert, dass sie ohne große Bewegungen des Schmucks in den Stichkanal gelangen. Während der Heilphase sollte man unbedingt auf Sauna-, Solarium- und Schwimmbadbesuche verzichten! Sollte es trotzdem zu einer Infektion kommen, so ist der Schmuck auf keinen Fall zu entfernen, da sich die äußere Wunde verschließt und die Entzündung verkapselt. Sollte es nicht klar sein, ob es sich um eine Infektion handelt oder nicht, muss man unbedingt seinen Piercer aufsuchen.

 

Wenn alle Hinweise beachtet werden, ist das Infektionsrisiko sehr gering. Der Erstlingsring sollte nicht vor einem halben Jahr gewechselt werden, da sich der Stichkanal binnen weniger Stunden verschließen kann. Im Stichkanal bildet sich eine Haut, die je nach Art des Piercing`s ca. 6-18 Monate bis zur vollständigen Ausbildung braucht. Bei Virus-, oder fieberhaften Erkrankungen besteht die erhöhte Gefahr einer Entzündung. Während dieser Zeit sollte das Piercing mit besonderer Sorgfalt gepflegt werden!

 

Bei Fragen oder Sorgen mit deinem Piercing stehe ich dir jederzeit zur Verfügung!

 

Janeth-Jo

 

 

NABEL: Das Piercing der Königinnen

 

Besonders beliebt bei Frauen, aber auch bei Männern gesichtet. Während dem Heilprozeß etwas unbequem bei engen Jeans, dafür aber anschließend wunderschön.

 

 

ZUNGE: Der Erotik-Kick

 

Besonders beim Küssen! Verheilt extrem schnell und problemlos. Die ersten 3-4 Tage sind jedoch gewöhnungsbedürftig.

 

 

LIPPE: Extravagant

 

Als Ring sehr auffällig, als Stecker sehr bequem zu tragen. Neuester Trend hier: das sogenannte Madonna-Piercing schräg oberhalb der Lippe. Verheilt sehr schnell.

 

 

AUENBRAUEN: Ein Piercing ohne Geschichte

 

Für sie und ihn. Sehr bequem zu tragen, vor allem als Steg. Dieses Piercing ist leicht zu pflegen und verheilt relativ schnell und problemlos.

 

 

NASE: Der Klassiker

 

Ob Ring oder Stecker, ob einer oder zwei. Dieses Piercing paßt fast zu jedem Typ. Heilt problemlos. Die ersten Tage sind beim Abtrocknen des Gesichts lediglich etwas Vorsicht geboten.

 

 

OHR: Die Spielwiese

 

Egal ob einer, zwei oder zehn – hier kann jeder seiner Phantasie freien Lauf lassen. Besonders trendig ist das Piercing im Ohrknorpel.

 

 

INTIMPIERCING: Ein Piercing, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

 

 

 

Überraschen Sie Ihren Partner / Partnerin. Lassen Sie sich vor Ort beraten, welches Piercing machbar ist und zu Ihnen passt. Heilt sehr schnell und problemlos ab.